![]() | You are viewing Log in Create a LiveJournal Account Learn more |
The European Parliament ,
– having regard to the Partnership and Cooperation Agreement between the European Communities and their Member States, of the one part, and the Russian Federation, of the other part(1) , which entered into force in 1997 and expires in 2007,
– having regard to the objective of the EU and Russia, set out in the joint statement issued following the St Petersburg Summit held on 31 May 2003, to set up a common economic space, a common space of freedom, security and justice, a common space of cooperation in the field of external security and a common space of research and education, including cultural aspects,
оригинальная статья здесь(итал.)
the open letter published hier ![]()
Raul Kalev, PR- Spezialist, Geschäftsführer der Firma Nägu ja tegu
Wir wollten und konnten es nicht verstehen, dass andere Völker andere Heiligtümer haben könnten. Raul Kalev ist der Meinung dass der sicherste Ausweg aus der Situation in Estland ist der Versuch einander zu verstehen, der Wunsch die Geschichte, Sitten und Heiligtümer der Völker kennen zu lernen, die neben uns leben.
Im Pskov Bezirk heute, am 8 Mai, vor der feierlichen Veranstaltung, die der Eröffnung eines Monumenten für die an diesem Ort in 1941 gefallenen estischen Soldaten gewidmet war, hat der erste sowjetische Held estischer Abstammung, Arnold Meri die Situation um den Bronzesoldat kommentiert. "Es geht nicht um den Bronzesoldat. Es ist wichtig was und wer dahinter steckt. Diese Geschehnisse sind nicht von lokaler Bedeutung für Estland oder Rußland, sondern sind eigentlich von Weltrang. Dies ist das Spiegelbild der Weltprobleme in unserer kleinen "baltischen Pfütze". Und die Bedeutung davon ist enorm"- so Arnold Meri.
Meri: "Manche versuchen alles auf das Konflikt zwischen den Esten und den Russen zu reduzieren, aber es ist falsch. In Wirklichkeit ist es der anfangende Aufmarsch auf die enormen sozialen Errungenschaften, die 20. Jahrhundert mit sich gebracht hat. Ich bin ein alter Mann, aber ich kann mich noch sehr gut an die Welt in den 20-30 Jahren des letzten Jahrhunderts errinern. Die damalige Welt kann man mit der Welt am Ende desselben Jahhunderts nicht vergleichen. Pensionsversorgung, kostenlose Medizin- das sind enorme Errungenschaften. Man kann die Bedeutung der Sozialistischen Revolution für diesen Schritt nicht unterschätzen, auch für unseren gemeinsamen Sieg über Faschismus.
Das russische Volk, und nicht nur das russische, sondern alle sowjetische Völker, haben die schweren Folgen dieser Veränderung auf sich genommen. Sie haben immense Menschen- und Geistesressourcen geopfert, und das Wohl ernte das Ausland. Nun gibt es Sowjetunion nicht mehr. Ich bin strikt gegen die Vorstellung, dass es Ergebnis der externen Einflüsse war. Das war ein natürliches Ende der internen Prozessen. Und als die Quelle dieser enormen sozialen Errungenschaften weg war, schauen Sie mal was auf der Welt passiert: plötzlich meint man, dass das Pensionsystem, wie es im 20. Jahrhundert gab, nicht mehr zu tragen, dass das kostenlose Bildungssystem für Wirtschaft lästig sei. Eine Attacke auf die Sozialen Güter die im laufe des letzten Jahrhunderts errungen wurden. Und unser "Bronzesoldat" ist nur ein mikriger Teil dieses Prozesses. Wir haben in diesem kleinen Disput verloren. Die Gegenkräfte sind auf ihrer Meinung bestanden. Aber in einer ernster Konfrontation ist es besser den ersten Kampf zu verlieren. Das hilft den Kopf klar zu halten und die Kräfte zu mobiliisieren. Jetzt lese ich viel, dass angeblich nur die Russen den "Bronzesoldaten" verteidigen, und dass die Esten dafür sind dass man ihn abreißt. Das ist nicht wahr! Die Eröffnung eines Monumenten hier ist die Bestätigung dass die Misverständnisse zwischen Rußland und Estland keinen ethnischen Herkunft haben. Der Kampf um die Weltanschauung geht los."
Arnold Meri hat seinen ersten Heldentat neben dem Dorf Mogiletz ausgeführt, es liegt auf der Grenze zwischen Dnowskij und Porhovskij Gebiete des Pskov Bezirkes.Mit einer Gruppe der Soldaten hat er den Korpshauptquartier verteidigt. Er war dreimal verletzt, hat aber den Schlachtfeld nicht verlassen. Wegen Tapferkeit vor dem Feind wurde er am 15 August 1941 zum Held der Sowjetunion befördert. Arnold Konstantinovich Meri ist der ehrenamtlicher Bürger der Stadt Porhow.
Originaltext hier
Wie es sich rausgestellt hat, gab es viele solche Leute. Das haben die Unruhen in Tallinn bewiesen. Um welchen Respekt kann es hier die Rede sein, wenn ein russischsprachiger Polizist, Lehrer, Arzt oder anderer Angestellter in seiner Freizeit die Sprachkursen belegen muss, die Spachprüfung schreiben soll, seine Zeit, Energie und Nerven dafür aufwenden soll, nur um seinen bescheidenen Lohn zu bekommen. Und Sie, nach dem Sie im Ausland gelebt und studiert haben, haben es immer noch nicht gemacht. Auch nicht dann wenn Sie daran sehr feinfühlig errinert wurden. Der Präsident soll als Vorbild für sein Volk dienen und nicht nach Ausreden suchen, warum er darauf verzichten kann, was die anderen Bürger des Landes verplichtet sind zu tun. Herr Präsident, Sie sind genau so ein Angestellter wie ein Arzt, ein Lehrer oder ein Polizist und das Gesetz muss für alle gleich sein. Man kann auch nicht den Respekt fordern, wenn man selbst keinen Respekt zollt. Menschen die hier geboren wurden und die ihr Leben hier leben haben einen "grauen" Pass, obwohl viele von ihnen viel mehr zu der Entwicklung dieses Landes beigetragen haben, als Sie während Ihres Aufenthaltes in anderen Ländern.
Präsident: "Wir müssen mit aller Ehrlichkeit gestehen, dass die Hetzer ein gemeines Ziel haben- die Russen und die Esten auf einander loszulassen. Aber sie werden enttäuscht sein, denn wir werden es nicht zulassen. Das ist die beste Art unsere Überlegenheit denen zu zeigen, die uns zu manipulieren versuchen. Ich weiß, dass es in unserem Land reichlich sowohl kluge Esten, als auch kluge Russen gibt. Und ich weiß auch, dass niemand von ihnen so dumm sein wird, sich von den lendenlahmen Hetztern beeinflußen zu lassen."
Anscheinend, unter der Bezeichnung "lendenlahmer Hetzer" verbergen sich solche berühmte Personalien, wie der Premier-Minister Ansipp, Bööm, Laar, Ligi, Liim, Kalev Rebane und andere angesehe estische Politiker. Ausgerechnet sie haben das ganze letze Jahr die Spannung um das Bronzesoldat erhöht, der die ganzen 15 Jahren davor absolut problemlos dort stand, wo er jetzt nicht mehr steht. Die Verteidiger des Monumenten haben sich bis zum letzten Moment würdevoll und ruhig aufgeführt, trotz der von der Regierung befürworteten Provokationen. Ich bin der Meinung, dass tatsächlich die Handlungen der Regierung Estlands, und zwar mit Ihrem Wissen und Willen, Herr Präsident, das Integrationsprozess auf das Niveau des Jahres 1991 zurückgeworfen und das Schüren von nationalem Zwist gefördert haben. Wenn wir ein demokratisches Rechtsstaat sind, wie Sie und Ansipp meinen, dann sollte eine nationale Minderheit, die über ein Viertel der Bevölkerung beträgt, zumindest das Recht darauf haben, an den Wahlen teilzunehmen und die Ausbildung in ihrer Muttersprache machen zu dürfen.
Schauen Sie, die meisten unserer russischen Landsleuten waren in letzten unruhigen Tagen und Nächten mit Estland. Sie waren mit uns allen, auf der Seite der Ordnung und Sicherheit, und ich danke Ihnen dafür. Lassen wir uns nicht von den Dieben verführen, die nachts ihre Taten abwickeln und die früher oder später die Gelegenheit für den Diebstahl gefunden hätten. Sie werden grade sehr effektiv von unserer Polizei verfolgt und werden bald vor Gericht gezogen".
Wie kann man mehrere Tausend Leute, die mit Blumen in ihren Händen am 26 April auf die Straßen gegangen sind, Randalierer nennen? So was kann doch nicht sein! Randalle ist ein unabdingbarer Teil der Straßenkrawallen, und die Krawallen finden dann statt, wenn das Volk mit seiner Regierung unzufrieden ist und keinen anderen Weg sieht gehört zu werden, außer auf die Straßen zu gehen. Dem Volk eigene Sünden vorzuwerfen, und zwar Inkompetenz, Intoleranz und mangelnden Wunsch zu zuhören, ist lächerlich und dumm.
Präsident: "Die Geschehnisse der letzten Tage sind lehrreich für alle, die Estland lieben. Wir, Esten, müssen verstehen, dass die Menschen die nach Estland zu den sowjetischen Zeiten gekommen sind, und die jetzt in Estland leben, genau so wie ihre (Enkel-)Kinder unsere Landsleute sind. Ich fordere also meine Mitbürger dazu auf, es sich sehr klar zu machen. Ich rufe auch alle meine Mitbürger auf, Estland als eigenen Staat anzusehen".
Paradox ist die Tatsache, dass die Massenausschreitungen die Folge davon sind, dass wir, Bürger Estlands, diesen Staat unser eigen nennen und behaupten das Recht zu haben vom Staat berücksichtigt zu werden, wenn über wichtige innenpolitische Fragen entschieden wird. Insbesonders, als die Umfragen zeigten, dass 49% der Bevölkerung gegen den Abriß des Bronzesodaten war. Wir haben nichts dagegen wenn Sie ähnliche Monumente wie Maarjamägi und Sinimäe aufstellen, wir werden auch nichts sagen wenn Sie solche mitten in Tallinn aufbauen, vielleicht weil Sie dafür vor der ganzen Welt zu Verantwortung gezogen werden. Aber seien Sie bitte so nett nicht das Gedenken, das wir ehren, anzugreifen. Es ist leicht zu zerstören und schwierig zu bauen! Man kann nicht zu einander sagen "Lasst uns im Frieden mit einander leben!" und gleichzeitig hinterrücks zu sauen, unter dem Aushängeschild des Gesetzes und der hohlen Worte.
Andere in Estland lebende Völker müssen begreifen und akzeptieren, dass das estische Volk- eigene, sehr schmerzvolle historische Erfahrung hat. Im letzten Jahrhundert haben wir drei Okkupationen nach einander erlebt. Wir alle sollten es lernen die Tragödie des anderen zu sehen und zu verstehen. Wenn wir das schaffen, bin ich mir sicher, wir werden uns auch über unsere Zukunft eignen können".
Ich und alle meine Bekannte trauern um die Menschenopfer, die das estische Volk im 20. Jahrhundert verloren hat, obwohl der Fakt der Okkupation Estlands nur laut estischen Historiker und Politiker existiert. Wir respektieren sogar Ihre Meinung darüber, dass es Okkupation gab, obwohl wir andere Lehrbücher im Geschichteunterricht hatten und anderer Meinung sind. Aber es heißt nicht, dass wir die Einstellung zu uns als zu den Kindern der Okkupanten und Kolonisten, die hier kein Stimmrecht haben, dulden werden. Wir sind gleichwertige Bürger Estlands und wir bauen dieses Land zusammen mit Ihnen auf. Sie haben es richtig erkannt, dass "Menschen die nach Estland zu den sowjetischen Zeiten gekommen sind, genau so wie ihre (Enkel-)Kinder unsere Mitbürger sind". Aber in der Realität stimmt es nicht, und das ist das Ergebnis der Politik unserer Regierung in letzten 16 Jahren. Die Vertreter anderer Völker, die Ihre Landsleute sind, wurden aus dem Entscheidungsprozess über die soziale Probleme ausgeschlossen. Sie haben absichtlich die russische Gemeinde der "Mitbürger" augesplittert. Man darf nicht immer nur fordern, man sollte für das Gemeinwohl auch geben können. Die Russischsprachigen sind seit langer Zeit für das Dialog bereit, nur Sie und die Regierung haben uns den Rücken gezeigt.
Präsident: "Lieber Mitbürger! Ich rufe zu der Tapferkeit, Würde und Freundlichkeit auf. Wenn Sie spüren, dass Sie einander nicht immer verstehen, spricht mit einander! In diesem Gespräch brauchen wir keine Vermittler, deren wahres Ziel ist Streit anzufeuern. Der estische Staat ist bereit für den Dialog mit jedem, ausgeschlossen von Randalierer und Hetzter, mit denen die Polizei und Richter sprechen werden".
Nochnoj Dozor, der immer für Dialog stand, wurde von Ansip "Straßenpolitiker" genannt, für die man keine Zeit verschwenden soll. In den Arbeitsgruppen die sich mit Tonismägi befasst haben, haben die estischen Politiker eigene Ideen durchgedrückt, ohne sich die Meinung der anderen nur anzuhören. Sie haben uns nicht mal die Chance gegeben zu wählen um mit Ihnen auf dem politischen Wege zu sprechen. Über welchen Dialog sprechen Sie, Herr Präsident? Es ist Ihre Schuld, dass das Volk in die Ecke getrieben wurde, Ihre Schuld, dass auf die Straßen zu gehen zum letzen Versuch des Dialoges wurde, den Sie mit Gummikugeln zusammengeschossen und mit Knüppeln zusammengeschlagen haben.
Ich sag euch, lernt die estische Sprache, seid erfolgreich, freut euch! Und der Staat hilft euch! Der Staat hat Verpflichtungen vor euch, aber genau so habt ihr Verpflichtung vor dem Staat."
Wir lernen die Sprache, versuchen uns zu intergrieren, nur der Staat hat uns nie geholfen und tut es immer noch nicht. Die Regierung von Ansipp hat uns arrogant ignoriert und die Integration verhaut.
Präsident: "Die Geschichte um den Bronzesoldaten ist vorbei. Der Bronzesoldat und die Resten die neben ihm begraben wurden, finden ihre Ruhe auf dem Kriegsfriedhof. Es wird Zeit der Ausnutzung des Gedenkens am Kriegsopfer für politische und andere Zwecke das Ende zu setzen ".
Sie geben also zu, dass das Problem um das Denkmal politisch war? Dass die Politiker wie Ansipp die Integration an eigene Interessen geofpert haben? Die Integration die aus den Steuergeldern finanziert wurde, die unter anderen auch wir zahlten? Wird er dafür zu Antwort gezogen?
Präsident:"Estland ist ein freies demokratisches Land. Die Entscheidungen der estischen Regierung kann man immer auf dem gesetzlichen Wege kritisieren und absprechen. Aber als Präsident verspreche ich dass auch weiterhin alle Versuche gesetzwidrig gegen den estischen Staat auszuschreiten ohne Zögerung unterbunden werden. Estland weiß sich zu respektieren und wird nicht jetzt und auch nicht in Zukunft die Angriffe gegen sich dulden ".
Die Angehörigen der Soldaten die auf Tönismägi ruhten, haben Klagen eingereicht, die Munizipalität Tallinns hat die Klage eingereicht- und? Wo ist dieser gesetzlicher Weg der Problemlösung? Nach dem 27 April haben wir keinen Zweifel mehr daran, dass sie nicht zögern werden gegen einen Viertel der Befölkerung Ihres Landes auszuschreiten, den Sie bereits als Plünderer angestempelt haben. Die Geschichte des D-Terminals hat es bewiesen. Jeder der auf der Straße, mitten in der Hauptstadt gefangen wurde ist ein Plünderer und Randalierer! Ich möchte aber Sie daran errinern dass man den Respekt nur mit Taten, und nicht mit Metzelei, Drohungen und Psychoterror verdienen kann.
In Europa werden die Mißverständnisse, die selbstverständlich zwischen den Ländern entstehen können, von Politikern und Diplomaten gelöst, und nicht auf den Straßen oder im Computerkrieg. So kann nur der Staat agieren, der irgendwo anders ist, nicht in Europa ".
Ist es denn gebräuchlich in Europa die Bürger eigenes Landes und der anderen Länder(jeden der einfach zu dieser Zeit auf der Straße war) ohne Untersuchung in Angaren zusammenzuschlagen- wofür es reichlich Foto- und Video-Zeugenschaften gibt? Wer wird dafür verantworten? Ist es gebräuchlich in Europa die Gräber auszugraben, wenn die Angehörigen und die Hälte der Bevölkerung dagegen sind?
Ihre Rede ist nicht mehr als hohle Worte. Man sollte die Schritte in Richtung Frieden machen statt Dinge zu sagen, die schlichtweg nicht der Wahrheit entsprechen.
Unsere gesetzgemäß gewählte Regierung hat alle Bemühungen der letzen Jahre zu Nichte gemacht. Es hat hichts mit Randallen oder Plünderung zu tun. Die Regierung von Ansipp, die eigennützige Interessen verfolgt hat, hat die Krawallen ausgelöst, die zu den Millionenschaden geführt haben. Dieses Geld können wir mit den rausgeschmissenen Geldern zusammenaddieren, die von unserem Staat für Integration er letzten 16 Jahre aufgewendet wurden. In einem demokratischen Staat sollten die Diener des Volkes zurücktreten, wenn sie dermaßigen Schaden eingerichtet haben .
Wir sind gesetzesgehorsame Bürger, die aus den Steuergeldern Ihnen und Ihrer Regierung den Gehalt zahlen. Und wir fordern, dass es Rücksicht auf uns genommen wird. Dass die gesetzwidrig eingesperrten Menschen befreit werden. Dass die Schuldigen an dem was gerade in Estland passiert, unter anderen der Premier-Minister, Verteidignungsminister, Minister der Inneren Angelegenheiten und die Leiter der Machtstrukturen, die an dem Zusammenschlagen unserer Bürger in dem Hafenangar schuldig sind, dem Gesetz gemäß bestraft werden. Denn das Gesetz ist eins für alle. Bis all das passiert, werde ich mich für Sie schämen, Herr Präsident, für Sie, für die Regierung und für UNSER Estland.
Im Denkmalstreit zwischen Russland und Estland haben sich die Fronten wieder verhärtet: Der baltische Nachbar warf Moskau vor, eine Politik wie zu Sowjet-Zeiten zu führen. Nach Ende der Belagerung durch eine kreml-nahe Jugendgruppe ist die estnische Botschaft wieder geöffnet.
Tallinn/Moskau - Estlands Ministerpräsident Andrus Ansip hielt dem Nachbarn in einem Reuters-Interview vor, die Proteste gegen die Verlegung des sowjetischen Kriegerdenkmals aus dem Zentrum der estnischen Hauptstadt gezielt unterstützt zu haben. "Ein solches Verhalten ist nicht akzeptabel bei einem strategischen Partner der Europäischen Union", betonte Ansip.
Джульетто Кьеза, член Европарламента
Когда уместно выражение “судить пристрастно”? Мы только что закончили возмущаться по поводу того, что Владимир Путин послал отряд милиции, разогнавший митинг с участием Гарри Каспарова в Санкт-Петербурге, и вот, наше возмущение смягчается, как только правительство Эстонии посылает тысячу прекрасно вооруженных полицейских, чтобы разогнать русских демонстрантов у памятника павшим за освобождение Таллина от нацистской оккупации.
When is it appropriate to speak about a biased judgment? We have just finished to rebel against the decision of Vladimir Putin to send the police to scatter the demonstration in St. Petersburg with the attendance of Garry Casparov. But our indignation softens as the Estonian government sends about a thousand of well armed policemen to supress the demonstration of russians around the monument to those who died in liberation of Tallinn from fascist occupancy.
Putin didn’t kill anyone in this particular case. As for Tallinn, we do have two, may be three, dead and three hundreds arrested. But nobody really cares. I mean nobody in Europe and USA. Our media keeps silent and TV don't mention Tallinn while eagerly showing reports like ‘crowds of OMON against peaceful demonstrators’.
Vladimir Putin's annual address to both houses of the parliament, delivered last week, was just the latest signal. The Russian president declared that his country's obligations under the Conventional Forces in Europe (CFE) Treaty would be suspended as long as the U.S. planned to install a missile defense shield in Poland and the Czech Republic. Mr. Putin threatened Russia would abandon the treaty if NATO countries failed to address his grievances. The defense shield, he claimed, was a threat to national security.
Meinung aus Estland: Eindrücke nach dem Radio-Interview von Jüri Pihl in Radio-4
"Heute früh haben wir endlich erfahren:
Üri Pihl, Minister Estlands, WEIß NICHT (verstehen Sie, er weiß es nicht, hat es nicht gesehen, nicht gehört):
-wo das abgerißene Denkmal vor der Umbau stand,
-ob es in Teile zersegt wurde,
-wie viele Kündigungen der Polizisten nach den Unruhen eingereicht wurden,
-wieviele Kompetenzüberschreitungen seitens Polizei statt fanden ,
-dass es um strafrechtiche Handlungen geht!!!
-dass es die Kompetenzüberschreitungen nur in Narva gab, laut munizipaler Regierung von Narva,
-und in Narva Polizisten russischer Abstammung beschäftigt sind,
-dass man nicht den russischen Provokationen nachgeben sollte!